NRW-Flagge Im Jahre 1996 wurde in Attendorn das Schulkinderhaus gegründet; eine Einrichtung, in der Eltern Ihre Kinder im Grundschulalter verbindlich anmelden konnten und in der die Schüler dann ein warmes Mittagessen bekamen, die Hausaufgaben mit ihnen gemacht wurden und im Anschluss daran eine Betreuung und Förderung stattfand. Ab 10.00 Uhr morgens stand die Einrichtung montags bis freitags für die Kinder offen, so dass auch Schüler, die bereits nach der dritten Schulstunde frei hatten, lückenlos betreut werden konnten. Um 17.00 Uhr konnten die Kinder dann wieder von ihren Eltern abgeholt werden.

Die nordrhein-westfälische Landesregierung hatte nun beschlossen, alle existierenden Schulkinderhäuser bis spätestens Ende 2007 zu schließen und, wo notwendig und möglich, in Offene Ganztagsschulen zu überführen. Das Jugendzentrum Attendorn, mit seiner damals fast 10-jährigen Erfahrung in der Betreuung von Grundschülern, bewarb sich als Kooperationspartner für die St.-Engelbert-Schule, aus der ohnehin ein großer Teil der damaligen Schulkinderhausbesucher kamen. Mit Beginn des Schuljahres 2006/2007 begann daraufhin die Zusammenarbeit mit der Engelbertschule.

Parallel dazu entschloss sich die Förderschule, Förderschwerpunkt Lernen, Albert-Schweitzer-Schule, ebenfalls den Offenen Ganztagsbetrieb aufzunehmen, auch, um früher oder später eine verbindliche Ganztagsschule werden zu können. Von Seiten dieser Schule wurde bereits recht frühzeitig signalisiert, dass man das Jugendzentrum als ausführenden Kooperationspartner für den Nachmittagsbereich sehr gern gewinnen würde, nicht zuletzt, weil ein großer Teil der Förderschüler zu den Besuchern des Jugendzentrums gehört. Auch hier begann der Ganztagsbetrieb - allerdings unter provisorischen Bedingungen - im August 2006.