Einladung zur Xmas-Party 2018

Grundrauschen – ein bis aufs Wesentliche reduzierter Club-Sound. Elektronisch, Technoid, Tanzbar. Drums, Bass, Sounds. Die Details machen den Unterschied, wer sich drauf einlässt taucht in ein ganzes Meer an fein programmierten Drum-Machines und endlos analogen Synth-Schleifen.

Alle Jahre wieder gibt das Kulturbüro seine Abschluss-Veranstaltung in Attendorn. Den Besucher erwartet in diesem Jahr am Samstag den 15. Dezember 2018 ab 21:00 Uhr im „Hotel zur Post“ wieder eine lange musikalische Nacht voller Überraschungen.

An diesem Samstababend betritt die Live-Band Grundrauschen die Bühne. Tanzbar, elektronisch, technoid: So beschreibt Schlagzeuger Andy Reinard die Musik seiner Band Grundrauschen. Seit rund drei Jahren mischt die Band, bestehend aus Reinard, Bassist Thomas Palenberg und Keyboarder Oliver Walczak in der Elektromusik-Szene mit. Die drei Aachener kennen sich lange, machen seit über 20 Jahren in unterschiedlichen Kombinationen zusammen Musik, etwa in der Band Senor Torpedo. Der Freiburger DJ Rainer Trüby und der bekannte Attendorner DJ Claus Willhelm werden das Publikum dann in die Nacht begleiten.


Rainer Trüby     „To know you, is to love you“ singt Syreeta in Stevie Wonders gleichnamigem Song. Um diesen Vers herum haben Rainer Trüby und Danilo Plessow alias MCDE für ihr Rainer Trueby-Projekt ein House-Stück produziert. Ein funkiger Bass und rohe Drums drängeln entspannt nach vorne. Im Hintergrund flirren warme Synthesizer und sphärische Melodie-Akkord-Arrangements. Im Erscheinungsjahr 2008 und auch heute noch ein Clubhit. „When I’m down and feelin’ sad, you always comfort me“ singt Syreeta weiter. Dieser Satz trifft auf Rainer Trüby als Discjockey zu. Wer ihn einmal bei „Root Down“, seit über 20 Jahren seine Club-Homebase in Freiburg, erlebt hat, weiß: Er entlässt die Tänzerinnen und Tänzer stets mit einem Lächeln im Gesicht in den frühen Morgen. Standen zu Beginn Downbeat, NuJazz, Drum and Bass, Broken Beats, Soul und Disco US-amerikanischer, englischer und brasilianischer Interpreten im Mittelpunkt, spannt Rainer Trüby heute von dort den Bogen zu House und soulful Techno. Oder Salsa und cheesy Popsongs, Guilty Pleasure-Platten, sofern es die Nacht und das Publikum zulassen. Auf den Punkt gebracht: Musik mit einem erdigen, satten Groove, bei dem kein Bein still stehen kann. Clubs wie das Watergate und die Panoramabar in Berlin kamen bereits in den Genuss von Rainer Trübys musikalisch breitem Repertoire. Gilles Peterson, Gründer und Programmleiter des Worldwide-Festivals im französischen Sète, vertraut regelmäßig auf seine handverlesene, mit Kennerschaft zusammengestellte Musikauswahl. Ebenso die Programmleiter des Sunsplash-Festivals im türkischen Bodrum. Eine Eigenschaft Rainer Trübys trägt den stilistischen Spannungsbogen ganz besonders: Er hat den Soul verinnerlicht. Das zeigt der gebürtige Stuttgarter auch als Koproduzent an der Seite von Danilo Plessow alias MCDE („Rainer Trueby“), Corrado Bucci („Truccy“) und Mario „Marlow“ Weise („Marlow & Trueby“). Längst Legendenstatus genießt die Musik des Trüby Trios, seiner Arbeit an der Seite von Christian Prommer und Roland Appel. Das Wiener Duo Kruder & Dorfmeister lizensierte ihren Titel „Donaueschingen“ und nahm den Remix auf das legendäre Album „The K&D Sessions“ auf. 2001 erschien ihr Beitrag zu der anerkannten DJ Kicks-Reihe auf K7!. 2003 folgte das Album „Elevator Music“ auf dem Münchner Label Compost Records, von Anfang an musikalische Heimat von Rainer Trüby. Dort setzte er mit seiner Compilation-Reihe „Glücklich“ (1994-2002) einen Markstein in Sachen Brazil und Future Jazz und von diesen Genres beeinflusster elektronischer Musik. Liebhaber mutmaßen und wünschen sich auch fünfzehn Jahre nach der fünften und letzten Ausgabe, er möge diese Reihe weiterführen. Denn wie im Club gilt auch hier: Rainer Trüby entlässt die Hörerinnen und Hörer stets mit einem Lächeln im Gesicht. Er steht nun mal für Musik, die glücklich macht.


Grundrauschen     Ein bis aufs Wesentliche reduzierter Club-Sound. Elektronisch, Technoid, Tanzbar. Drums, Bass, Sounds. Hier und da flackert ein Vocal-Schnipsel oder eine Hookline auf, die nur kurz für minima- le Abwechslung sorgen. Die Details machen den Unterschied, wer sich drauf einlässt taucht in ein ganzes Meer an fein programmierten Drum-Machines und endlos analogen Synth-Schleifen. Performt von drei Musikern die in den letzten 12 Jahren in verschiedenen Konstellationen auf der Bühne zwangsläufig ein gemeinsames Musikverständnis entwickelt haben und nun in aller Ruhe auf die eigenen Stärken setzten. Magisch, aber auf sterile, clubbige Art. Im ständigen Dialog zur Musik steht die spartanische Light-Show die zwischen Licht und kühler Dunkelheit dramaturgische Akzente setzt. Grundrauschen sind weniger eine Band, die ihre Tracks in Perfektion wider gibt, als mehr ein „Drei- Mann -DJ -Team“ an Live-Instrumenten, das in ständiger Interaktion mit ihrem Publikum stehen. Seit der Gründung 2014 ist das kleine Elektro-Baby in nur einem Jahr zum ausgewachsenen Club Bastard gereift der jeden Dancefloor zum Schwitzen bringen.


DJ ClausW     Lasst uns froh und munter…, wenn DJ ClausW an den Plattentellern steht und mit seiner zauberhaften Mischung den Tanzboden in einen Hexenkessel verwandelt. Da bleibt keine Schuhsohle trocken.

Sa. 15.12.2018 / Einlass: 21:00 Uhr / Hotel zur Post – Niederste Str. 7 – 57439 Attendorn